Hanföl

Als eine der weltweit ältesten Kulturpflanzen wurde Hanf schon vor Christi zu den unterschiedlichsten Gebrauchsgegenständen verarbeitet sowie als Heilmittel gegen Malaria, Rheuma und für verschiedene Zeremonien eingesetzt. Nach Jahrzehnten der Stigmatisierung erlebt die Nutzpflanze und die daraus gewonnen Produkte auch in Europa ein furioses Comeback. Handelsübliche Hanfsaat und das daraus gewonnene Öl enthalten keine Cannabinoide, also jene Substanzen, die auf die Psyche wirken und deshalb unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Als vom Gesetzgeber streng kontrolliertes Lebensmittel punktet Hanföl vielmehr mit zahlreichen ungesättigten Fettsäuren und wertvollen Vitalstoffen.

Was ist Hanföl, wie wird es gewonnen?

Hanföl wird aus den Samen der aufrecht wachsenden, grünen Nutzhanfpflanze (Cannabis sativa) im schonenden Kaltpressverfahren hergestellt. Um hochwertiges Öl zu erhalten, müssen sowohl die Samenernte als auch die Pressung sehr sorgsam vorgenommen werden. Damit die wertvollen Inhaltsstoffe vollständig erhalten bleiben, sind sowohl der optimale Erntezeitpunkt als auch die Presstemperatur bis maximal 35 °C ausschlaggebend. So ergeben sich aus den Samen von einem Hektar Nutzhanf rund 200 Liter grün-gelblich schimmerndes, sehr fettes, homogenes, leicht cremiges Öl.

Welche Inhaltsstoffe machen Hanföl so wertvoll?

Kaltgepresstes Hanföl beinhaltet zu 80 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren, allen voran Linolsäure sowie einen hohen Anteil der essenziellen Fettsäuren Omega 3 und Omega 6 in einem ausgewogenen Verhältnis. Mit rund 900 kcal pro 100 ml ist es sehr energiereich. Zudem wird der Charakter des Öles durch wertvolle fettlösliche Substanzen, wie die Vitamine A, B, C, D und E, verschiedene Mineralien, zahlreiche Antioxidantien sowie positiv auf den Darm wirkende Phytosterine bestimmt.

Welche Vorteile hat der Verzehr von Hanföl?

Essenzielle Fettsäuren halten die Blutgefäße elastisch. Sie sorgen im Blut für einen guten Sauerstofftransport, halten den Cholesterinspiegel niedrig, stärken das Herzkreislauf-System, wirken sich positiv auf die Wundheilung aus und beugen Arthritis vor. Allerdings kann der menschliche Körper essenzielle Fettsäuren nicht selbst produzieren. Er muss sie mit der Nahrung kontinuierlich aufnehmen.

Darüber hinaus sind die Fettsäuren Omega 3 und 6 für den Stoffwechsel von großer Bedeutung. Im Hanföl kommen beide Säuren im idealen Verhältnis 1:3 vor, sodass sie der Körper optimal aufnehmen und verwerten kann. Die im Öl enthaltenen Vitamine sowie die Mineralstoffe Magnesium, Kalium, Phosphor, Natrium, Zink und Eisen ergänzen eine vollwertige, gesunde Ernährung optimal. Gerade bei geschwächten und kranken Personen, schwangeren Frauen, Kindern und Personen mit besonderen Ernährungsweisen, wie Vegetariern und Veganern, beugen sie auf natürliche Weise Mangelerscheinungen vor.

Darüber hinaus eignet sich das homogene Öl hervorragend zur Körperpflege. Auf die Haut wirken die Inhaltsstoffe regenerierend und entzündungshemmend. Hanföl ist deshalb bei Hautirritationen, Ekzemen oder Neurodermitis zur Linderung der Beschwerden und zur Pflege ein bewährtes Naturmittel.

Wie schmeckt Hanföl?

Die meisten Konsumenten beschreiben den Geschmack als würzig-nussig, manchmal auch als etwas herb. Daher werden die Hanfsamen im Volksmund oft auch als "Hanfnüsse" bezeichnet. Wer den Geschmack des reinen Öles nicht mag, muss dennoch nicht auf seine tägliche Dosis Gesundheit verzichten. Hanföl gibt es auch als in Tabletten- und Kapselform. In den praktischen Tabletten und Kapseln sind alle wertvollen Inhaltsstoffe des Hanföles unverfälscht enthalten.

Wie verwende ich Hanföl am besten?

100 Prozent reines Bio Hanföl hat keinerlei Nebenwirkungen. Deshalb kann es von der gesamten Familie, inklusive Kindern, schwangeren Frauen, stillenden Müttern und Senioren verzehrt werden. Besonders gut lässt es sich im Salat einsetzen. Gerade kräftigeren Salaten verleiht es eine wunderbar nussige Note. Je nach Geschmack können auch Gemüse und Suppen mit dem aromatischen Öl verfeinert werden. Damit die Inhaltsstoffe erhalten bleiben, ist unbedingt darauf zu achten, dass das sich das Öl nicht zu stark erhitzt. Im Rahmen einer Diät oder als Nahrungsergänzung ist Hanföl für Vegetarier und Veganer ernährungsphysiologisch eine erstklassige Alternative zu Fisch. Zur Nahrungsergänzung kann das Öl auch pur, beispielsweise 1 Esslöffel pro Tag, konsumiert werden.

Bei Hautproblemen können regelmäßige Einreibungen dazu beitragen, die Symptome zu lindern. Doch nicht nur das Einreiben, auch die Einnahme kann Juckreiz entgegenwirken und sich insgesamt positiv auf das Hautbild auswirken.

Wie lange ist das Öl haltbar?

Qualitativ hochwertiges Hanföl wird stets in dunklen Glasflaschen angeboten. Diese Form der Lagerung sorgt am besten dafür, dass die Nährstoffe sowie der Geschmack so lange wie möglich erhalten bleiben. Geöffnete Flaschen sind immer an einem kühlen Ort, bestenfalls im Kühlschrank, aufzubewahren und möglichst zügig zu verbrauchen. Bei sachgemäßer Lagerung hält sich kaltgepresstes Hanföl etwa ein halbes Jahr.

Hinweis zur Einnahme von Hanföl zur Verbesserung der Gesundheit

Obwohl das Öl keine Nebenwirkungen aufweist, kann es sinnvoll sein, vor Beginn der regelmäßigen Einnahme, einen Heilpraktiker oder Arzt zu konsultieren. So könnte es beispielsweise bei Menschen, die Medikamente gegen zu hohen Blutdruck oder gegen zu hohe Cholesterinwerte einnehmen, zu einer Verstärkung der Medikamentenwirkung kommen. Betroffene sollten deshalb die entsprechenden Werte regelmäßig kontrollieren lassen.

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