Haselnüsse

Auch als Nervennahrung bekannt: Haselnüsse sollen sich positiv auf das Nervensystem und das Gehirn auswirken. Tatsächlich enthalten Haselnüsse ungesättigte Fettsäuren und verschiedene Nährstoffe. Lediglich bei einer Allergie bestehen Bedenken. Das betrifft auch eine eventuelle Kreuzallergie: Reagieren Sie empfindlich auf Birkenpollen, könnte aufgrund ähnlicher enthaltener Allergene auch eine Überempfindlichkeit gegen Haselnüsse möglich sein. Sind Sie hingegen nicht allergisch, dürfen Sie sich über die positiven Effekte freuen.

Nährwert und Nährstoffe

In 100 Gramm Haselnüssen stecken über 600 Kalorien. Das liegt an dem hohen Fettgehalt. Allerdings sind Haselnüsse, in Maßen verzehrt, keine Dickmacher, denn der gut 60-prozentige Fettgehalt zeichnet sich durch ungesättigte Formen aus. Solche leisten im Organismus gute Dienste, weshalb die 'Deutsche Gesellschaft für Ernährung' den täglichen Verzehr von 25 Gramm empfiehlt. Daneben beinhalten Haselnüsse Lezithin, Vitamin E und B-Vitamine, außerdem Magnesium, Phosphor, Kalium, Kalzium und Eisen. Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe runden den Komplex ab. Das Besondere an Haselnüssen ist, dass sie ungeschält besonders lang gelagert werden können und die Inhaltsstoffe nicht darunter leiden.

Das leisten die Inhaltsstoffe

Vitamin E fungiert als Zellschutz, da es freie Radikale bindet. Von Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen profitiert die Darmfunktion. Nerven und Gedächtnis werden vor allem von pflanzlichen Proteinen, Lezithin und den B-Vitaminen unterstützt. Über Mineralien und Spurenelemente freuen sich die Vitalfunktionen. Ungesättigte Fettsäuren kommen im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung dem Herz-Kreislauf-System zugute, wie amerikanische Studien ergeben haben: Sie tragen zur Senkung des als schädlich eingestuften LDL-Cholesterins bei. Ein Ernährungsforscher an der katalanischen Rovira i Virgili Universität, Jordi Salas-Salvadó, erforscht die Eigenschaften der Haselnuss intensiver und bestätigt die Cholesterin senkende Wirkung. Er vermutet außerdem, dass der tägliche Verzehr von Nüssen dem Diabetes Typ 2 entgegenwirkt. Einig sind sich Forscher der als 'Premided', 'Nurses Health' und 'Physicians Health' bezeichneten Studien, dass sich die empfohlene Menge pro Tag regulierend auf den Blutdruck auswirkt und das Herzinfarktrisiko senkt.

So schmecken sie am besten

Haselnüsse können Sie einfach zwischendurch knabbern, aber auch zum Backen verwenden. In geraspelter Form bereichern sie Salate, gemahlen finden sie bisweilen in Smoothies Verwendung. Zu Haselnussmus verarbeitet, erhalten Sie einen süßlich-aromatisch schmeckenden Brotaufstrich. Beim Verfeinern von Speisen ist außerdem kalt gepresstes Haselnussöl beliebt. Stoffwechselexperten der Universität München empfehlen, grundsätzlich auf eine ausgewogene Ernährung zu achten - dann könne die Haselnuss ergänzend optimale Dienste leisten, so das Ergebnis der dortigen 'Nuss-Studie'.

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