Pekannüsse - urgesunde Delikatesse aus Mittelamerika

Botanisch zählt die Pekannuss zur Familie der Walnüsse, weshalb Sie von Nussliebhabern häufig auch als 'exotische Schwester der Walnuss' bezeichnet wird. Allerdings unterscheiden sich die beiden Nusssorten, trotz äußerer Ähnlichkeit, bezüglich des Geschmacks sehr deutlich voneinander. Pekannüsse haben ein feines Aroma, sie schmecken vergleichsweise süß und leicht buttrig. Zudem sind Pekannüsse von einer dünnen Schale umgeben, die sich auch ohne Nussknacker problemlos öffnen lässt.

Der spannende Weg der Pekannüsse nach Europa

Seit Menschengedenken zählt der Pekannussbaum in Nord- und Mittelamerika zu den wichtigsten Nahrungsmittellieferanten. Da er sowohl sommerliche Temperaturen als auch Kälte bis zu -20 °C verträgt, sicherte er den indianischen Urvölkern während magerer Zeiten das Überleben. Durch den Verzehr der gehaltvollen Pekannüsse überstanden Sie auch eisige Winter und schlechte Ernten. Selbst der Name der leckeren Nüsse stammt von den Indianern, in deren Sprache 'Pekan' so viel, wie 'krachende Nuss' bedeutet. Nach Ankunft der ersten europäischen Siedler dienten die wertvollen Nüsse als begehrte Tauschware. 1761 gelangten die ersten Pekannüsse als Handelsgut nach England. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts stammten sämtliche Exporte von wild wachsenden oder in privaten Gärten angepflanzten Bäumen. Die Kultivierung in Plantagen ist erst seit 1875 verbrieft. Heute werden Pekannüsse im Süden der USA sowie in Mexiko angebaut. Zudem existieren einige Plantagen in Südafrika und Australien.

Stachelige Hülle, leckerer Kern

Pekannussbäume können bis zu 30 m in die Höhe wachsen und eine weit ausladende Krone entwickeln. Bei den ursprünglichen Sorten dauert es vier bis fünf Jahre, ehe die Bäume fleischig-grüne, von einer stacheligen Hülle umgebene Früchte ausbilden. Sobald die Früchte reif sind, fallen sie auf die Erde, wo sie aufplatzen und die braune, von einer dünnen Schale umhüllten, Pekannuss freigeben. Wie die Walnuss besteht diese aus zwei Hälften, die jeweils zwischen zwei und vier Zentimeter lang sind. In kontrolliert biologisch bewirtschafteten Plantagen lassen die Bauern die Nüsse liegen, sodass sie direkt unter den schattenspendenden Bäumen trocknen. Erst dann werden sie entweder von Hand oder mit einer Art 'Kehrmaschine' aufgesammelt, gesäubert, schonend geknackt, nach Größe sortiert und verpackt.

Überaus gesunder Genuss

Wie viele andere Nusssorten beinhalten auch Pekannüsse viele Vitalstoffe, welche für den menschlichen Körper von sehr hohem Wert sind. Schon eine Handvoll Nusskerne genügt, um den Organismus ausreichend mit ungesättigten Fettsäuren zu versorgen. Zudem sind Pekannüsse reich an Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Besonders reichlich enthalten sind die Vitamine B1, B2 und E sowie Magnesium, Kalzium, Eisen, Kalium und Zink. Da die Nüsse mit rund 700 kcal/100 g sehr nahrhaft sind, empfiehlt es sich, sie im Rahmen einer ausgewogenen, gesunden Ernährung nicht im Übermaß zu verzehren.

Wertvolles Powerfood für Vegetarier, Veganer und Diabetiker

Ökologisch produzierte Pekannüsse in Rohkostqualität sind für Menschen, die sich fleischlos bzw. vollkommen ohne tierische Produkte ernähren, eine hervorragende Quelle für Eiweiß, gesunde Fette und Mineralstoffe. Auch für Diabetiker sind die Nüsse, in Maßen genossen, sehr gesund, da sie den Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgen, ohne den Insulinspiegel negativ zu beeinflussen. Es gibt inzwischen zahlreiche Studien, die belegen, dass sich eine nussreiche Ernährung günstig auf die Blutfettwerte auswirkt sowie dem metabolischen Syndrom, einer Entgleisung des Fettstoffwechsels, vorbeugt. Täglich eine Handvoll Nüsse beugt Mangelerscheinungen vor und verringert gleichzeitig das Risiko für Bluthochdruck und koronare Herzerkrankungen.

Wie lange sind Pekannüsse haltbar?

Die milden, leicht süßen, buttrigen Nüsse gibt es inzwischen das ganze Jahr zu kaufen. Ungeschält lassen sie sich an einem luftig-kühlen Ort bis zu einem Jahr aufbewahren. Abgepackte Bio-Nusskerne halten in der Originalverpackung rund sechs Monate. Hier kann sich der Verbraucher guten Gewissens auf das angegebene Datum auf der Verpackung verlassen. Da sie aufgrund des hohen Fettgehaltes schnell ranzig werden, sollten geschälte Nusskerne nach dem Öffnen der Packung im Kühlschrank gelagert und rasch verzehrt werden. Auch das Einfrieren ist problemlos möglich. Tiefgekühlt halten sich die Nüsse ohne Vitalstoff- und Geschmacksverlust sehr lange frisch.

Tipps zur Verwendung von Pekannüssen

  • Die fettreichen Nüsse eigenen sich hervorragend zur Herstellung von Kuchen, Torten, Plätzchen, Eiscreme und Konfekt, weshalb sie u. a. in der Low-Carb-Küche sehr geschätzt werden.
  • Viele Menschen lieben die knackigen Kerne einfach pur geknabbert, in Nussmischungen, im Müsli, zu Gemüse oder Käse.
  • Geraspelt und gerieben eignen sie sich als schmackhafte Zutat für Brotaufstriche oder als Füllung für süße und herzhafte Speisen.
  • In den USA sind der 'Pecan Pie', der Pekannusskuchen sowie der mit Pekannüssen gefüllte Thanksgiving-Truthahn sehr beliebt.
  • Zu aromatischem Speiseöl verarbeitet, werten die leckeren Kraftpakete Salate, Fisch und Fleisch geschmacklich und gesundheitlich auf.

Hätten Sie' gewusst?

Die Pekannuss gehört zur Gattung der Hickory-Gewächse. Die Hölzer dieser Bäume sind optisch sehr ansprechend und äußerst hart. Deshalb werden sie zu erstklassigen Parkettböden und zu Sportgeräten, wie beispielsweise Baseballschlägern, verarbeitet. Aus Pekannüssen gewonnenes Öl wird nicht nur als Speiseöl, sondern auch zur Herstellung von hochwertigen Kosmetikprodukten verwendet. 

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