Weizengras und Gerstengras im Vergleich

Es liegt im schon lange im Trend, junge Getreidegräser zu verzehren. Weizengras oder Gerstengras werden bevorzugt in Pulverform Smoothies, Vitaldrinks oder dem morgendlichen Müsli zugefügt. Damit wollen gesundheitsbewusste Menschen von dem Vitalstoffreichtum der Gräser profitieren. Viele Anwender stellen sich dabei die Frage, welches Gras zu bevorzugen ist, Weizengras oder Gerstengras. Es ist interessant, beide Junggräser einmal zu vergleichen.

Weizengras - was zeichnet es aus?

Der Weizen durchläuft bis zu seiner Ausreifung als Vollgetreide verschiedene Phasen.

Botanisch gesehen gehört Weizen zu den sogenannten Süßgräsern. Kurz nach dem Auskeimen entwickelt sich das grüne Weizengras. Es gilt als besonders nährstoff- und vitalstoffreich.

Unter anderem enthält das junge Gras folgende Vitalstoffe:

Im Bereich der Vitamine finden sich vor allem Vitamin C, Vitamin E und Vitamin B1 neben vielen anderen. Auch Vitamin A kommt als Betacarotin reichlich vor.

Bei den Mineralstoffen sind Calcium, Eisen und Magnesium besonders gut vertreten. Mit 24 Prozent Proteinanteil zählt der junge Weizen zu den eiweißreichen Nahrungsmitteln. Weizengras übertrifft damit die Proteingehalte von Kuhmilch oder Hühnereiern. Weiterhin ist der Jungweizen reich an Chlorophyll. Das Gras enthält wertvolle Enzyme. Es ist frei von Gluten.

Wie wirken die Inhaltsstoffe von Weizengras zusammen?

Der hohe Proteinanteil sorgt hier für schnell verwertbare Energie.

Das enthaltene Chlorophyll könnte ebenfalls für ein Plus an Energie stehen. Schließlich ermöglicht es die sogenannte Photosynthese. Dabei werden energiearme Moleküle in energiereiche umgewandelt. Enzyme stehen ihrerseits für mehr Vitalität und damit für schnell zur Verfügung stehende Energie im menschlichen Organismus. Sie bilden den letzten Zündfunken für verschiedene Reaktionen und physiologische Funktionen im Körper. Nimmt man mit dem jungen Gras zusätzliche Enzyme zu sich, laufen diese Reaktionen und Funktionskreise leichter sowie reibungsloser ab. Ernährungsstudien weisen auch darauf hin, dass Weizengras sich positiv auf die Darmgesundheit allgemein auswirkt. In Weizengras finden sich weiterhin sekundäre Pflanzenstoffe wie Lutein und Zeaxanthin. Beide Substanzen sollen insbesondere die Augengesundheit positiv beeinflussen können.

Die Glutenfreiheit macht den jungen Weizen schließlich sogar für Menschen gut verdaulich und verträglich, die Weizenkleber nicht gut vertragen oder unter einer manifesten Zöliakie leiden.

Zum Verzehr kann Weizengras einfach zu Pulver vermahlen und so verschiedenen Speisen wie Smoothies oder anderen, verschiedenen Vitaldrinks zugefügt werden. Allerdings soll frischgepresster Weizengrassaft noch etwas vitalstoffreicher sein. Der

Was zeichnet Gerstengras aus?

Dem jungen Gras der Gerste eilt ein ganz besonderer Ruf voraus: Es gilt als besonders wertvolles Nahrungsmittel. Auch Gerste ist den Süßgräsern zugeordnet,

Entsprechende Gehalte im Bereich von Vitamin C und Vitamin B1 stehen im Vitaminsegment im Fokus, Calcium, Eisen und Zink im Mineralstoffbereich. Auch das wichtige Vitamin B12 ist in dem Junggras enthalten. Gleiches gilt für Vitamin K.

Auch die junge Gerste ist reich an Chlorophyll und an den ernährungsphysiologisch so wertvollen Enzymen. Über 20 Arten von Enzymen konnten hier nachgewiesen werden. Darunter ist auch die stark antioxidativ wirkende SOD. Diese Abkürzung steht für Superoxid-Dismutase. Das Enzym scheint ernsthaften wissenschaftlichen Forschungen zufolge besonders gezielt oxidative Prozesse zu unterbinden, die die Alterung des menschlichen Organismus vorantreiben. Die freien Radikale, aggressive Sauerstoffmoleküle mit dem Potential, Zellen zu schädigen, werden schon lange für Alterungsprozesse und auch Erkrankungen des Körpers verantwortlich gemacht. Deshalb ist es so wichtig, mit der Ernährung potente antioxidative Substanzen zuzuführen. Hier kann das Junggras der Gerste eine besonders wichtige Quelle sein.

Daneben ist das junge Gras der Gerste reich an speziellen sekundären Pflanzenstoffen, die verschiedene Vorzüge haben. Zu nennen ist hier zum einen die Substanz Proanthocyanidin. Sie wirkt stark antioxidativ. Daneben findet sich im Graskeimling der Stoff Lunasin. Auch er gilt als potentes Antioxidans. Das gilt ebenso für eine weitere Substanz, Glykosyl Isovexin. Die wissenschaftliche Forschung zu diesen sekundären Pflanzenstoffen ist noch nicht abgeschlossen, aber sie scheinen auch im menschlichen Organismus sehr potente Schutzwirkungen zu entfalten. Dazu muss man wissen, dass sekundäre Pflanzenstoffe den Pflanzen ursprünglich dazu dienen, sich vor äußeren Umwelteinflüssen wie intensiver UV-Strahlung oder Fressfeinden zu schützen. Wissenschaftler beschäftigen sich schon seit vielen Jahren mit diesen wertvollen Substanzen, zu denen unter anderem auch Stoffe gehören, die die intensive Farbgebung bei Obst und Gemüse bedingen. Seriöse Studienergebnisse deuten bereits jetzt an, dass diesen sekundären Pflanzenstoffen eine besondere Bedeutung auch im menschlichen Körper nach Verzehr zukommt. Wahrscheinlich liegt hier sogar eine nachweisbare Ursache dafür, dass die Aufnahme von Obst und Gemüse als besonders gesund gilt. Gerstengras weist gleich mehrere prominente und einmalige Vertreter an sekundären Pflanzenstoffen auf, die in Kombination mit den weiteren Vitalstoffen des jungen Grases nachweisbare Effekte im menschlichen Körper erzeugen. So konnte bereits nachgewiesen werden, dass

  • Gerstengras die entzündliche Erkrankung des Darms Colitis ulcerosa lindert
  • Gerstengras sich günstig auf den Cholesterinspiegel auswirken könnte
  • Gerstengras den Cholesterinspiegel senkt
  • Gerstengras den Blutdruck absenkt
  • Gerstengras die Stimmung auffällt und so einen leicht antidepressiven Effekt erzeugt

Wie wirken die Inhaltsstoffe der jungen Gerste zusammen?

Neben den bereits genannten sekundären Pflanzenstoffen enthält auch Gerstengras Lutein und Zeaxanthin. Ebenso wie das Weizengras ist die junge Gerste reich an Vitamin A in der Vorstufe als Betacarotin. Daneben gilt auch Gerstengras als vitalitätssteigernd, weil es dem Körper in besonders leicht verwertbarer Form Energie zuführt. Die junge Gerste kann zu Pulver vermahlen und so komfortabel als Nahrungsergänzung zu vielen Gerichten verzehrt werden. Es bietet sich hier ebenfalls die Anreicherung von Smoothies, Müslis oder anderen Speisen an. Der Eigengeschmack der jungen Gerste bewegt sich ebenfalls in einem erdig-grasigen Bereich und erscheint etwas bitterer zu sein als der junge Weizen. Zusammengefasst bietet Gerstengras ein besonders abgerundetes und außergewöhnliches Nährstoffprofil.

Fazit: Welches Junggras überzeugt mehr?

Was die Bereitstellung von Vitalität, Energie und typischen Mikronährstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen angeht, sind Weizengras und Gerstengras fast auf einem Level angesiedelt. Das gilt ebenso für die Gehalte an Enzymen und Chlorophyll.

Wenn es allerdings um die beachtenswerten sekundären Pflanzenstoffen geht, sticht Gerstengras deutlich heraus. Die wissenschaftliche Forschung ist in diesem Bereich noch nicht einmal abgeschlossen und hat bereits jetzt sensationelle Ergebnisse gezeigt. Viele Ernährungsexperten betrachten Gerstengras als das ideale Nahrungsmittel und sprechen begeistert von dem nährstoffreichsten Lebensmittel der Welt, das besonders nützliche sekundäre Pflanzenstoffe mit einer einzigartigen, gut verwertbaren Vitalstoff-Kombination verbindet. Es kommt hinzu, dass Gerstengras ein sehr basisches Lebensmittel ist und gewisse Bitterstoffe enthält, die der Gesundheit des Menschen ebenfalls zuträglich sind.

 In den beschriebenen Wirkungen erreicht Gerstengras unter dem Strich ebenfalls noch etwas mehr als es Weizengras zugeschrieben wird. So wird Weizengras vornehmlich eine belebende Wirkung zugeschrieben, während Gerstengras neben der Belebung am Tage auch die Erholung in der Nacht fördert. Von der Menge der Vitalstoffe her untersucht, drängt sich Gerstengras abgesehen vom Protein ebenfalls in den Vordergrund. Es weist zum Beispiel doppelt so viel Kalzium und Kalium auf wie das Gras des jungen Weizens. Auch gilt Weizengras als wertvoller in frischer Form, wenn die Blätter frisch gepresst als Saft verzehrt werden. Gerstengras hingegen stellt seinen gesamten Vitalstoffreichtum auch in Pulverform zur Verfügung. Es ist also einfach aufzunehmen.

 Wenn es um den Proteingehalt geht, steht Weizengras etwas voran. Es stellt besonders verdauliches und verwertbares Eiweiß zur Verfügung. Beide Gräser haben antioxidative Qualitäten, können das Immunsystem stärken sowie Müdigkeit und Erschöpfung positiv beeinflussen.

Für welches Getreidegras soll ich mich entscheiden?

Es spricht nichts dagegen, Weizengras und Gerstengras abwechselnd oder in Kombination zu verzehren. Beide Gräser haben Qualitäten, die das Wohlbefinden des Menschen verbessern können. Bisherige Forschungen weisen darauf hin, dass Gerstengras dabei noch etwas potenter aufgestellt ist als Weizengras. Wer beide Gräser kombiniert, kann insoweit nichts falsch machen und profitiert von beiden Nahrungsmitteln. Zum Beispiel kann man Weizengrassaft morgens für den schnellen Energie-Kick mit viel Protein trinken und Gerstengras am Tage in Pulverform zuführen. Eine Überdosis an Vitalstoffen ist mit natürlichen Lebensmitteln nicht zu erreichen.

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